Rosengitterkästchen

Rosenkästchen mit Nigella

Für dieses Rosenkästchen habe ich frische Rosenblütenköpfe in einem Obstdarrer getrocknet, bis sie vollständig getrocknet waren. Da dauert dann ein paar Stunden, erhält aber die Farben besonders gut. Die Rosen wirken danach etwas zerknautscht. In einem Wasserkoche habe ich Wasser erhitzt. In dem Dampf des kochenden Wassers werden die anfangs knochentrockenen Rosenblätter wieder verformbar. Mit den Fingern habe ich die Rosenköpfe in eine ansehnliche Form gedrückt. Alternativ zum Obstdarrer kann man die Rosen auch kopfüber an ihren Stilen mit einem Gummiband zusammengebunden aufhängen, am besten an einem warmen luftigen Ort vor oder über einer Heizung. Die Nigella sollten nicht vorgetrocknet werden, dann haben sie noch eine Zeit lang ihre grüne Farbe, die sonst zu einem hellen Ocker mit Rot verblasst.
Das Gitterkästchen wird aus Hasendraht mit quadratischer Netzstruktur ausgeschnitten. Dabei entstehen 2 Stücke, ein separater Deckel und der für das übrige Kästchen, das über die Tischkante in Form gebogen wird. Aneinandergrenzende Seiten werden mit einem dünnen farblich passenden Eisendraht(z.B. Durchmesser 0,3 mm) zusammengenäht. Der rückseitige Deckel wird erst angenäht, wenn das Kästchen gefüllt wurde. In die Mitte des Kästchen wird mit dem Seitenschneider ein Loch geschnitten, in das das Glasteelicht möglichst genau passt. Damit das Teelicht nicht einfach durchfällt, wird ein kleines Körbchen gebogen und in das Loch eingesetzt und angenäht. Mittlerweile habe ich auch quadratische Glaseinsätze gefunden, die höher sind, so dass sie vom Boden an leicht aus dem Kästchen herausragen. Dann ist natürlich kein Körbchen nötig, da es nicht mehr verrutschen kann.

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Veröffentlicht von

Britta Reithmeier

Schon während meinem Studium der Informatik und langjähriger Tätigkeit als Informatikerin habe ich Kurse in Kunst und Kunsthandwerk besucht - ein wunderbarer Ausgleich. Die Freiheit neue Ideen zu spinnen und umzusetzen hat mich glücklich gemacht. Im normalen Arbeitsleben legen wir viel zu wenig Wert auf unser Lebensumfeld, wie wir wohnen, wie unser Garten aussieht, was wir essen und mit wem oder was wir unsere wenige Zeit verbringen. So hetzen wir mit Schnell- und Trostkäufen durch Läden mit Massenware ohne unseren inneren Frieden zu finden. Nicht, daß ich ihn ganz gefunden hätte den inneren Frieden, aber ich bin schon viel weiter als zuvor. Lieber mache ich selbst oder recycle handwerklich gut gearbeitete Möbel als daß ich Neuware kaufe. Deshalb bin ich jetzt Künstlerin in den Bereichen Malerei, Papier- und Clothmache, Floristik, Möbeldesign und noch etwas Schönes - Dozentin für Erlebniskochkurse.

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