Papierblüten für Blütenzweige können leicht aus Papier und Draht hergestellt werden. Für die Blüten habe ich japanisches Kozo-Papier und als Draht sehr dünnen schwarzgeglühten Eisendraht, auch Myrthendraht genannt. Die Blüten werden an einen möglichst bizarren Ast angedrahtet.
Am Samstag und Sonntag, den 22./23.11.25 fand er wieder statt der zauberhafte „Kleine Markt der schönen Dinge“ im alten Gewächshaus beim Augustin in Effeltrich. Ich war wieder dabei mit meinen Papierblumen, Schattenkästchen mit Pflanzen und Schmetterlingen, ….. Und das inmitten der stimmungsvollen Antiquitäten und den vielfältigen kunsthandwerklichen Ständen. Es gab soviel zu entdecken!
Barbarazweige sind Zweige von Obstbäumen, die nach altem Brauch am 4.12., also am Barbaratag, geschnitten und in eine Vase gestellt werden.
Barbarazweige haben mich schon immer fasziniert: Blütenzweige, und das mitten im Winter! Sie sollen an Weihnachten die Wohnung schmücken. Am Besten gefallen mir alte flechtenbesetzte Obst- oder Schlehenzweige. Dieser Zweig ist ein Schlehenzweig, an den Papierblüten mit dünnem schwarzgeglühtem Draht befestigt wurden. Die Papierblüten lassen sich mit einfachen Mitteln herstellen. Verkürzt dargestellt: Die Blütenblätter werden ausgestanzt, verformt und auf einen Draht mit Staubfäden gefädelt.
Die farbenfrohen Zinnien des Frühherbstes liebe ich sehr.
Deshalb biete ich einen weiteren Zinnienworkshop am Samstag, den 8.11.2026, von 13.30 bis 18.00 Uhr an. Anmeldung über meine EMail Britta.reithmeier@web.de
Käfer und andere Insekten beeindrucken mich besonders, wenn sie in historisch wissenschaftlicher Manier abgebildet werden. Inspiriert davon habe ich diese Mixed-Media Collage angefertigt. Dabei kam auch meine Gelli-Plate zum Einsatz.
Die Farbgestaltung der Papiere wird unterschätzt. In der Natur sind die Pflanzenfarben facettenreich und nie gleichförmig. Es gibt große Farbunterschiede mit feinen Farbübergängen, manchmal aber auch starke Kontraste. Papierblumen wirken lebendiger, wenn sie wild gefärbt werden. Also habe ich am Vortag des Workshops Papiere in vielen verschiedenen Farben nuancenreich gefärbt. Damit haben wir während des Workshops Trocknungszeiten vermieden. Die Teilnehmerinnen haben sich aus vielen verschiedenen Färbungen von Blau/Hellblau, Pflaume, Violett, Gelb/Orange bis Rot/Rosa für die Rosa/Rottöne entschieden. Gefärbt wurde mit Kontaktfärbeverfahren und mit Acryltinten. Die fertige Blüte haben die Teilnehmerinnen mit Softpastellfarben nach-„geschminkt“.
Die Teilnehmerinnen haben eine Kosmea mit einem filigranen Blatt und einer Knospe hergestellt. Das stark gefiederte Blatt dürfte zum Problem werden, aber dafür gibt es eine raffinierte schnell umzusetzende Lösung mit Aha-Effekt.